Weltausstellung 2020 in Dubai

Um ein Jahr verschoben – aber nun werden auf der Expo 2020 in Dubai ab Oktober 2021 Innovationen „Made in Austria“ präsentiert.

Das iLab im Österreich-Pavillon bietet dazu eine einzigartige Plattform.
Der österreichische Pavillon bei der Expo 2020 in Dubai, die mit neuem Termin statt 2020 nun vom 1.10.2021 bis 31.3.2022 stattfindet, ist nicht nur durch seine Architektur und die verwendeten Materialien ein Aushängeschild österreichischer Innovationskraft, er schafft in seinem Inneren auch Platz für alle Facetten heimischer Forschung, Entwicklung und Kreativität.

Presseinformation: EXPO-Büro der WKO, 25.06.2021

53 ausgewählte Innovationen, die österreichischen Erfindergeist widerspiegeln, werden im iLab ‒ der Wissensplattform im Inneren des Österreich-Pavillons ‒ in sogenannten InnovationTowers digital in Videos und auch physisch durch Exponate veranschaulicht. Diese zeigen, wie der Einfallsreichtum von Unternehmen, kreativen Entrepreneuren und Wissenschaftlern dazu beiträgt, die Zukunft gemäß dem Expo-Motto „Connecting Minds ‒ Creating the Future“ positiv und nachhaltig zu gestalten. Gleichzeitig zeigt sich hier auch die Vielseitigkeit der österreichischen Unternehmenslandschaft: Der Bogen spannt sich von Traditionsbetrieben über Start-ups und KMUs bis hin zu Forschungsinstitutionen.

Acht iLab-Themencluster in zwei Phasen

Die temporäre Ausstellung wird in zwei Phasen mit jeweils vier Clustern ablaufen. Ein Wechsel der Objekte erfolgt nach drei Monaten. In den einzelnen Clustern haben bis zu sieben Unternehmen, Entrepreneure und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit in kurzen Videos und mit aussagekräftigen Exponaten einem internationalen Millionenpublikum zu präsentieren. Die exzellenten Initiativen aus Österreich werden bei der EXPO in Dubai so abwechselnd ins internationale Rampenlicht gestellt.

Von Oktober bis Dezember 2021 werden die InnovationTowers mit folgenden Themen bespielt:

    • Smart City
      AIT Austrian Institute of Technology incremental 3d, GREENPASS, MEIXNER VERMESSUNG, ertex solar, Tribotecc, Swimsol
    • Circular Economy
      Borealis, Doing Circular, EREMA, IMC FH Krems, ECOTHERM, EcoSENSE
    • Mobility
      SWARCO FUTURIT, AIT Austrian Institute of Technology/Österreich Werbung, FREQUENTIS, FACC, Holzcluster Steiermark, Virtual Vehicle Research, LieberLieber Software
    • Digital Opportunities
      Doka, PlanRadar, PALFINGER, Fluxguide, NOUS Wissensmanagement, fynd.art, Destination Live

Von Jänner bis März 2022 folgen die nächsten vier Cluster der Ausstellung:

    • Water Agriculture
      1stLevelSolar, Aqua Libre, HELIOZ, Lite Soil, viRaTec, smaXtec animal care, EOOS/LAUFEN AUSTRIA
    • New Materials
      Admonter Holzindustrie, Organoid Technologies, LivinFarms AgriFood, Kunstuniversität Linz, Lenzing, QUS Body Connected by sanSirro
    • Health & Life Science
      SCARLETRED, Tremitas, Active Wearables, Kerkoc, MED-EL, Medicus AI
    • Digital Security
      MOSTLY AI Solutions, Speech Processing Solutions, x.News information technology, Youniqx Identity, T3K-Forensics, Commend, Panomax

Schritte bis zur Eröffnung

Nach einem Probeaufbau der InnovationTowers durch die Firma ZEROS, unterstützt durch zwei Vorarlberger Lehrlinge, erfolgt nun im Mai der Transport des iLab ‒ der Türme und der Exponate ‒ nach Dubai. Der Aufbau des iLab in Dubai erfolgt im August durch die Firma ZEROS. Die Türme werden aus flexiblen Holzelementen ‒ sogenannten „Pixeln“ der Firma Bene ‒ zusammengesetzt. Jeder InnovationTower besteht aus vielen einzelnen Pixeln, zusammengebaut erreichen die Türme eine Höhe von ca. 3,60 Metern. Im September wird es einen Testbetrieb geben, bevor die Expo im Oktober ihre Pforten öffnet.

Nominierungen durch eine Experten-Jury

Die Projekte wurden in einem Call for Projects (C4P) durch eine hochrangige Experten-Jury nach ihrer Innovationskraft, ihrem Neuheits- und Innovationsgrad, ihrer Zukunftswirksamkeit und ihrer Usability und dem Nutzen für Anwenderinnen und Anwender ausgewählt. Auch die Imagewirkung für den Standort Österreich, der Nutzen für die Gesellschaft und die Umwelt sowie die Sustainable Development Goals (Ziele für nachhaltige Entwicklung) waren wichtige Kriterien für die Jury. Projekte mit besonders starkem Bezug zum Gastgeberland bzw. der Region wurden nachnominiert.

https://www.wko.at/site/expoaustria/de/start.html