Dialog Marketing Report 2021

Bereits zum achten Mal liefert der Dialog Marketing Report wieder interessante Einblicke in den österreichischen Werbemarkt

Die Österreichische Post AG präsentiert mit dem Dialog Marketing Report 2021 die bereits achte Auflage ihres jährlichen Berichts über Werbekanäle und deren Nutzung. Obwohl Verbraucher*innen immer häufiger digitale Medien nutzen, bleiben dennoch gedruckte Werbeformen in der Beliebtheit ganz oben.

Presseinformation: Post AG, 12.07.2021

Flugblätter und Prospektplattformen spielen bei der stark wachsenden Suche nach heimischen Produkten eine zentrale Rolle. Während die Werbe-Spendings insgesamt um 10 Prozent auf 6,5 Mrd. Euro sanken, zeigt der neue Sonderteil zur Customer Journey, wie Unternehmen durch die gezielte Analyse und strategische Verknüpfung von Kund*innen-Kontaktpunkten noch erfolgreicher agieren können.

Der von der Werbebranche bereits mit Spannung erwartete Dialog Marketing Report 2021 zeigt, dass die Österreicher*innen Kanäle noch selektiver nutzen: Obwohl 96 Prozent der Kund*innen täglich online gehen, um sich zu informieren, belegen die Zahlen, dass gedruckte Werbeformen wie adressierte Werbepost oder Prospekte in der Beliebtheitsskala nach wie vor ganz oben rangieren.

Diese Entwicklung unterstreicht DI Walter Oblin, Generaldirektor-Stellvertreter und Vorstand für Brief & Finanzen der Österreichischen Post AG: „Die Medien- und Einkaufsvorlieben der Konsument*innen haben in manchen Bereichen einen deutlichen Veränderungsprozess durchlaufen. Die Mediennutzung ist aufgrund der Einschränkungen im vergangenen Jahr vielseitiger geworden. Trotz des Digitalisierungstreibers Corona erzeugt gedruckte adressierte Werbepost bei Konsument*innen nach wie vor den höchsten Wert an Verbundenheit mit Unternehmen.“

Volle Konzentration auf Gewinnung von Neukund*innen

Aufschlussreich ist der Befund des Reports über das wichtigste Marketingziel der Unternehmen:
Priorität Nummer eins ist das Gewinnen von Neukund*innen mittels personalisierter Ansprache, sowohl online als auch offline. Obwohl 79 Prozent der Unternehmen im Handel die Bedeutung der Customer Journey als wesentlich einschätzen, analysiert bisher nur ein Drittel der handelstreibenden Betriebe regelmäßig die Touchpoints mit ihren Kund*innen, wie etwa Produkt, Kund*innenservice oder Weiterempfehlungen. Hier gibt es noch Möglichkeiten zur Optimierung, wie Walter Oblin ausführt: „60 Prozent der Touchpoints finden nach wie vor offline statt. Knapp die Hälfte der Handelsunternehmen sieht jedoch eine Omni-Channel-Strategie zur Verknüpfung von Offline- und Online-Kanälen als wichtig an. Auch auf Konsumenten*innen-Seite wird die persönliche Ansprache durchwegs positiv bewertet.“

Regional statt global

Der Report dokumentiert zudem einen weitreichenden Wandel im Einkaufsverhalten: Die Mehrheit der Österreicher*innen möchte mehr inländische und nachhaltige Produkte kaufen. Dem Report zufolge ist bereits jede*r Zweite an Informationen über regionale Produkte oder lokale Anbieter*innen interessiert und sucht bewusst und gezielt danach. Das Flugblatt als die am meisten zum Kauf anregende Werbeform wird dabei als Hauptquelle für Informationen zu heimischen Geschäften und nachhaltigen Angeboten genutzt. Eine Entwicklung, die befeuert durch Corona erst am Anfang steht, die sich jedoch im Zuge der globalen Klima-Thematik noch deutlich verstärken könnte.

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