WKNÖ-Präsident Ecker: Jedes zweite NÖ Unternehmen rechnet mit steigenden Umsätzen

Repräsentative Umfrage zum Handwerk –
Qualität geht vor Preis

Analoge Werbemittel reichen längst nicht mehr aus, um neue Kund*innen zu erreichen. Die Menschen suchen online.  Die Frage nach Digitalisierung und Nachhaltigkeit wird auch beim Handwerk gestellt.

Presseinformation: Jungheinrich PROFISHOP , 29.07.2021

Jungheinrich PROFISHOP, Spezialist für Flurförderzeuge, Lager- & Betriebsausstattung, hat in einer repräsentativen Umfrage unter 502 Befragten aus ganz Österreich ein umfassendes Meinungsbild zum Status quo des Handwerks aus Sicht der Kundschaft ermittelt. Damit sollen Anhaltspunkte geschaffen werden, wie Handwerksbetriebe den Wünschen und Gewohnheiten der Kund:innen entgegenkommen können. Kernelemente der Umfrage waren:

    • Wie wird nach Handwerker:innen gesucht?
    • Was ist der entscheidende Faktor bei der Handwerkerwahl?
    • Welche Probleme gibt es bei Handwerksaufträgen?
    • Meinungsbild zu Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Buchungsproblemen.

Empfehlungen und Online-Suche Erfolgsbasis – analog ist out

Empfehlungen stellen die Basis für Handwerker:innen dar. 44 % der Befragten gaben an, bei der Suche nach Handwerker:innen auf Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis zurückzugreifen. Für 25 % ist die Online-Recherche der erste Anhaltspunkt. Analoge Informationsquellen wie Flyer, Anzeigen oder das Telefonbuch spielen mit insgesamt 9 % eine deutlich untergeordnete Rolle. Nur 18 % der Befragten gaben an, niemals Handwerker:innen zu beauftragen.

Preis und Wartezeit zweitrangig – ein professioneller Eindruck entscheidet

Neben der Suche sind auch bei der letztendlichen Entscheidung für bestimmte Handwerker:innen Empfehlungen das A und O. 40 % der Befragten vertrauen auf ihren Bekanntenkreis und beauftragen basierend darauf Handwerker:innen. Für 16 % ist es ein professioneller Gesamteindruck, der zur Beauftragung führt. 13 % entscheiden nach Bewertungen im Internet. Die Verfügbarkeit und schnelle Umsetzung stellen für 12 % den wichtigsten Faktor dar, ein günstiger Preis ist mit 11 % sogar noch weniger ausschlaggebend. Für die Befragten geht Qualität somit vor Dauer und Preis eines Projektes.

Probleme bei Handwerksaufträgen – über die Hälfte betroffen

9 % der Befragten haben noch nie Handwerker:innen beauftragt, 4 % haben keine Angabe gemacht. Somit gaben insgesamt 87 % der Befragten an, dass sie schon einmal Handwerker:innen beauftragt haben. Mit insgesamt 49 % ist es somit über die Hälfte davon, die angibt, schon einmal Probleme in diesem Zusammenhang erlebt zu haben. Häufigster Grund ist dabei die Qualität der Arbeit mit 21 % aller Befragten.

Meinungsbild: Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind erwünscht, Probleme bei Buchung

Im Rahmen einer Zustimmungsfrage gaben insgesamt 45 % an, dass sie sich eine fortgeschrittenere Digitalisierung bei Handwerker:innen, etwa durch Apps um den Auftragsstatus zu verfolgen, wünschen würden. 34 % hingegen stimmen dem nicht zu, 21 % haben keine eindeutige Angabe gemacht. Die Altersgruppe von 35-44 Jahren gibt dabei mit 58 % deutlich mehr Zustimmung als etwa jüngere Menschen.

Größere Zustimmung gab es beim Thema Nachhaltigkeit. Insgesamt 62 % stimmten der Aussage zu, dass sie sich von Handwerker:innen mehr Nachhaltigkeit, etwa bei Rohstoffen und Lieferwegen, wünschen würden. Ergänzend haben mit 33 % ein Drittel der Leute der Aussage zugestimmt, dass sie Probleme bei der Suche von Handwerker:innen haben.

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